FAQ's - Häufig gestellte Fragen:
1. Was ist mit Nieder- oder Tieftemperaturkesseln?
Der Brenner steuert mit eigenem Fühler die konstante Kesseltemperatur mit 70° Grad. Dies erfolgt automatisch 1- oder 2-stuffig.
2. Wie wird die Temperatur für die Heizkörper geregelt?
Es muss ein Mischventil mit witterungsgeführter Regelung vom Kessel eingesetzt werden.
3. Läuft der Brenner ununterbrochen?
Nein, der Brenner schaltet wie ein Öl-/Gasbrenner ein und aus. Er braucht nur etwas länger zum starten und läuft 1- oder 2-stuffig mit Voll- oder Teillast, was wiederum zu einem optimalen Wirkungsgrad führt.
4. Warum hat mein Kessel nur noch 50% Heizleistung?
Bei einem z.B. 22kW Öl-/Gaskessel halbiert sich die Leistung auf 11kW. Der Grund dafür ist:
Würde man den Brenner auf die volle Kesselleistung einstellen, könnte die Abgaswärmetemperatur auf bis zu 250°C bis 300°C ansteigen. Das Resultat wäre ein schlechter Wirkungsgrad.
5. Warum Rücklaufanhebung?
Unbedingt erforerlich ist die garantierte Temperatur von mind. 50° Grad am Kesselrücklauf. Dieses muss durch eine Rücklaufanhebung oder einen Pufferspeicher gewährleistet sein.
6. Wie groß muss mein Lager für einen Jahresbedarf an Pellets sein?
Wenn Ihr Ölverbrauch bei ca. 4.000Liter/Jahr liegt, so liegt Ihr Pelletbedarf bei ca. 8 Tonnen (Faustformel). Das entspricht einem Raumvolumen von 12,5cbm³ (8 : 0,65kg/cbm³). Es handelt sich hier um die reine Pelletmenge. Der Raum muss 1/3 größer sein wegen der Schrägen an 2 Seiten, damit die Pellets reibungslos nachrutschen können. Für Gas gilt 1.000cbm³ Gas entsprechen etwa 2 Tonnen Pellets (Faustformel).
7. Welche Voraussetzungen muss das Lager haben?
Einbauvorschläge können Sie den Internetseiten des "Deutschen-Energie-Pellet-Verbandes e.V." entnehmen. www.depv.de
8. Welche Lager empfehlen sich?
Am optimalsten ist ein Sacksilo mit einer 3m Schnecke direkt zum Brenner.
9. Kann die Pelletzuführung auch um Ecken geführt werden?
Förderschnecken können 1,0m - 1,50m Radien überwinden und bis ca. 15m lang sein. Mit einem Saugsystem kann man Bögen und Höhen überwinden bis ca. 20m. Es muss bei Beiden aber ein Zwischenlager vorhanden sein. Vom Zwischenlager (z.B. Minilager) wird eine Förderschnecke (1,70m, 2,30m oder 3,0m) zum Brenner geführt, der auch die Dosierung dieser Schnecke durchführt.
10. Wie ermittel ich den Wärmebedarf für mein Haus?
Eine Faustformel ist: ca. 80-100 Watt/m² Wohnfläche bei einem "normalem Wohnhaus" (bezogen auf die Isolierung des Wohnhauses).
11. Muß ich meinen Schornstein verändern?
Der Schornstein muß gegen Rußbrand beständig sein. Dieses muss berechnet werden. Berechnungen können von Fachfirmen oder von Schornsteinbauern durchgeführt werden.
zurück nach oben